Weltklasse-Ergebnisse zum Schnellfeuer-Cup in Suhl.
Vier Wettkämpfe in drei Tagen - je zwei für die Männer und die Junioren - viele bekannte Namen und vier verschiedene Sieger. Fünf Medaillen und 10 Finalteilnahmen beim DSB-Team und ein unfassbar hohes Niveau im ersten Männerfinale - so die Kurzversion des diesjährigen "PARDINI - Rapid Fire Cup" in Suhl.
Doch der Reihe nach. Spannender hätte das Finale der Männer beim ersten Wettkampf zum PARDINI-Rapid-Fire Cup (6.-9. Juli) nicht sein können und was dort gezeigt wurde, war einfach Weltklasse. Reihenweise 5er und 4er Serien, keiner der Finalisten wollte sich eine Blöße geben. Zweimal Frankreich- keine Geringeren als Tokio-Olympiasieger Quiquampoix und Clement Bessaguet, zweimal DSB mit Florien Peter und Emanuel Müller, der Inder Bhanwala und der Italiener Mazzetti. Dreimal musste im Finale der Kampf ums Weiterkommen im Stechen ausgetragen werden. Am Ende stand das Duell Quiquampoix gegen Paris-Finalisten Florian Peter, beide trennte vor der entscheidenden Serie nur ein Pünktchen - zugunsten des Franzosen. Der Olympiasieger legte vor und zeigte das erste Mal Nerven - nur drei Treffer. Peter nutzte die Vorlage nervenstark und zog mit einer fehlerfreien Finalrunde noch vorbei und holte sich den Sieg des ersten Wettbewerbs. Platz drei sicherte sich Bhanwala.
Bei den Junioren waren am Ende noch zwei DSB-Schützen im Final-Rennen: Ben Spangenberg und Phillip Liebrecht hatten es mit zwei Tschechen und zwei Polen zu tun. Letztere holten sich Rang eins und zwei, Liebrecht schaffte es als dritter aufs Podium. Unsere Thüringer Schnellfeuerasse landeten im ersten Vergleich im Mittelfeld - bei den Männern belegte Max Schenk Rang 17 und Christian Freckmann Platz 19. Bei den Junioren wurde Annis Charaf Neunter und Max Malsch 13.
Viel Zeit zum verschnaufen hatten die Schnellfeuerschützen nicht - gleich nach Ende des ersten Wettkampfes ging's weiter mit Teil 1 des 2. Vergleichs. Die DSB Männer hatten einen langen Atem - gleich drei standen im Finale - Christian Reitz, Oliver Geis und Florian Peter kämpften mit den beiden Franzosen Quiquampoix und Bessaguet sowie Italiens Mazzetti um die Podestplätze und letztendlich um den Hauptpreis - die PARDINI-Pistole, zur Verfügung gestellt von Titelsponsor PARDINI bzw. des Suhler Vertreters und langjährigen Partners Jürgen Schlegelmilch. Im Finale musste Routinier Reitz als erster gehen, Florian Peter duellierte sich mit Oliver Geis im Stechen um Platz drei, welches Letzterer mit einer blitzsauberen Serie für sich entschied. Im nächsten Shoot Off um Platz 2 musste Geis allerdings Quiquampoix den Vortritt lassen und wurde Dritter - ein schöner Erfolg für den Bad Camberger. Mazzetti, der ohnehin einen satten Vorsprung hatte, ließ nichts mehr anbrennen und beendete das Match als Sieger. Den Hauptpreis für die Gesamtwertung sicherte sich allerdings der Franzose mit zwei zweiten Plätzen.
Unsere Thüringer Männer konnten sich im Mittelfeld platzieren - Christian Freckmann auf 14 (577) und Max Schenk auf 15 (577). Bei den Junioren gab es für uns einen erfreulichen Abschluss - Annis Charaf schaffte es zum Abschluss des Schnellfeuercups in einem rein deutsch-polnischen Finale mit 3:3 Schützen den einzigen Thüringer Podestplatz - er landete nach auf Platz zwei hinter dem Polen Tomasz Jedraszczyk, auch Rang drei blieb im DSB mit Fiete Kühn. Max Malsch konnte sich ebenfalls steigern und wurde Neunter. Bester Junior insgesesamt wurde der Tagessieger Jedraszczyk, der gestern schon Rang zwei inne hatte.
Ein großer Dank gilt wie immer dem Cheforganisator Marco Krannich (TSB Vizepräsident Sport) und seinem Kampfrichter- und Helferteam, die wieder einen tollen Wettkampf auf die Beine gestellt haben sowie dem SSZ Suhl. Und natürlich der besonere Dank an den Hauptsponsor PARDINI/ Jürgen Schlegelmilch für die Bereitstellung des wertvollen Siegerpreises.
TSB | Bilder: TSB
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